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Drakensberge – Südafrika

März / April 2026

Von Kapstadt flog ich nach Durban, das ich als Ausgangspunkt für meine Reise in die Drakensberge wählte.

Bei einer früheren Reise nach Südafrika blätterte ich im Flughafen Kapstadt durch einen Südafrika-Bildband und sah dort fantastische Bilder von den Drakensberge. Daher entschied ich mich, diese tolle Gegend zu entdecken.

Giant’s Castle Gegend

Die 200 km lange Fahrt von Durban zum Giant’s Castle Resort dauerte rund 3 Stunden.

Wanderung zum Giant’s Castle Pass

Mit 22 km hin und zurück ist die Wanderung zum Giant’s Castle Pass und zurück die längste in der Gegend. Da der letzte Teil uninteressant war und Wolken aufkamen, kehrte ich früher um.

Schon von weitem ist der 3’315 Meter hohe Giant’s Castle Berg sichtbar.

Auf der Wanderung entdeckte ich zwei 6 cm lange Afrikanische Schaumheuschrecken, die zur Abwehr von Feinden ein giftiges, schaumartiges Sekret absondern.

Afrikanische Streifenskinken sind häufig anzutreffen.

Wie üblich kamen am Nachmittag auf dem Weg zurück Wolken auf.

Die Giant’s Castle Gegend ist bekannt für Felszeichnungen in einer Höhle, die bloss 30 Wanderminuten von der Lodge entfernt ist. Wegen einem Waldbrand im Jahr 2025 ist die Höhle jedoch für Touristen momentan geschlossen.

Gegend um das Injisuthi Camp

Dieses Camp war am einfachsten ausgerüstet. Strom kam vom Generator, der nur zwischen 18 und 22 Uhr in Betrieb war. Während dieser Zeit lief auch das langsame Internet, aber nur bei der Rezeption. Da kein Restaurant vorhanden war, kochte ich hier in der Küche meines Bungalows selbst.

Yellowwood Wanderung

Nach der Ankunft am Nachmittag machte ich eine kleine Wanderung um das Camp.

Blick auf das Camp unter den herbstlichen Bäumen

Wanderung zur Schlacht Höhle (engl. Battle Cave) und zu den Marmorbädern

Auf dem Camp zelteten zwei Franzosen, mit denen ich die nächste Wanderung unternahm.

Wiederum traumhafte Landschaften!

Die Höhle ist wegen ihrem kulturellen Wert nur mit einem Schlüssel zugänglich, den wir an der Camp Rezeption erhielten.

Die Wandmalereien sind vom San-Volk, ein Jäger-Sammler-Volk, das seit Urzeiten in der Gegend lebt.

Jagdszenen

Die Jagdszenen im Detail: Diese Leute setzten bereits Pfeil und Bogen ein.

Anschliessend wanderten wir in ein weiteres Tal, wo die Marmorbäder (engl. marble bathes) zu finden sind. Wegen eines grossen Unwetters waren diese aber grösstenteils zerstört.

Cathedral Peak Gebiet

Cathedral Peak Hotel

Die vertikalen Stangen sind Blitzableiter.

Regenbogen-Schlucht-Wanderung (engl. Rainbow Gorge Hike)

Eine weitere eindrückliche Wanderung an einem perfekten Sonnentag!

Wanderung zum Pilzfelsen (engl. Mushroom Rock Hike)

Wanderung Richtung Kathedralgipfel (engl. Cathedral Peak)

Diese Wanderung ist eine der schwierigsten in den Drakensberge. Die Rezeptionistin informierte mich gleich zu Beginn, dass die Besteigung des Cathedral Peak im Moment nicht möglich sei, da es geregnet hatte und die letzte Passage glitschig und daher zu gefährlich sei.

Ich entschied, trotzdem so weit es ging loszulaufen. Wie üblich war es morgens noch sonnig, aber im Verlaufe des Tages kamen immer mehr Wolken auf.

Ein Blick zurück auf die Lodge

Ein weiterer Blick zurück

Unterwegs kam ich an diesem eindrücklichen Wasserfall vorbei.

Der Gipfel wäre auf der linken Seite, aber er war komplett in Wolken gehüllt.

Da immer mehr Wolken aufkamen, kehrte ich hier um.

Ein Blick zurück

Die Cathedral Peak Lodge und die vielfältigen Wanderungen ab dieser Lodge sind wirklich empfehlenswert!

Gegend um das Thendele Camp

Die Strasse zum Thendele Camp

In diesem Camp gibt es weit und breit kein Restaurant, so dass ich in der Küche meines Bungalows selbst kochte.

Blick von meinem Bungalow

Wanderung zum Tiger Wasserfall (engl. Tiger Falls) und zum Aussichtsfelsen (engl. Lookout Rock)

Gleich nach meiner Ankunft am frühen Nachmittag startete ich bei schönstem Wetter eine kleinere Wanderung.

Wanderung zur Tugela Schlucht (engl. Tugela Gorge)

In der Nacht hatte es geregnet und am Morgen war es bewölkt. Zuerst wollte ich gar keine Wanderung unternehmen, ging dann aber doch los. Es hatte sich gelohnt!

Diese Wanderung führt in das Tal, durch das der Fluss nach dem Tugela Wasserfall fliesst, den ich bei meiner nächsten Destination kennen lerne.

Welcher Felsen heisst ‚Polizistenhelm‘?

Nach etwa 1 ¾ Stunden erreichte ich vom Thendele Camp die Schlucht.

Als die Schlucht immer enger wurde, kehrte ich um, damit ich vor dem Eindunkeln wieder zurück im Camp war. Ich startete ja wegen dem schlechten Wetter erst gegen Mittag. Gemäss den Webseiten beginnt hier in der engen Schlucht das Abenteuer erst.

Am nächsten Morgen war eine grosse Gruppe von Pavianen um mein Chalet. Sie können aggressiv werden, wenn sie Futter sehen. Einige kletterten sogar auf das Dach und hinterliessen ihre Fäkalien. Noch bevor ich mit dem Packen fertig war, zogen sie aber weiter.

Ich fuhr weiter zur Witsieshoek Mountain Lodge. Ab hier ist der grösste oder zweitgrösste Wasserfall der Erde erreichbar.

Tugela Wasserfall Wanderung

Nach einer 45-minütigen 4×4-Shuttlefahrt erreichten wir frühmorgens den Sentinel Autoparkplatz, von wo die Wanderung startete.

Nach eindreiviertel Stunden erreichte ich die beiden Kettentreppen, über die zwei hohe Kanten überwunden werden. Es hilft, schwindelfrei zu sein.

Der Fluss ist recht klein, kann aber trotzdem einen sehr eindrücklichen Wasserfall bilden.

Einige Leute zelteten auf dieser Hochebene und konnten den Sonnenaufgang geniessen.

Wunderbare Landschaften!

Mit 948 Meter über fünf Stufen ist der Tugela Wasserfall der 2.-höchste der Erde und der höchste mehrstufige Wasserfall!

Auf diesem Bild ist der Wasserfall bis zur letzten Stufe ganz unten auf dem Bild ersichtlich.

Auf dem Rückweg

Diese Wanderung ist klar die beeindruckendste in den Drakensbergen!

Golden Gate Highlands National Park

Dieser National Park besteht aus steilen, farbigen Felsen, tiefen Schluchten, Seen und einem Dinosaurier-Museum.

Kgodumodumo Dinosaur Interpretation Centre

Beim Bau der Strasse wurden versteinerte Dinosaurier-Eier gefunden, die so gut erhalten waren, dass die Skelette der Dinosaurier-Embryos studiert werden konnten. Diese und andere Dinosaurier-Funde der Gegend sind in diesem eindrucksvollen Museum ausgestellt.

Auf dem Weg nach Lesotho fuhr ich wiederum durch grossartige Landschaften!

Wie die Bilder zeigen, ist ein Besuch in den Drakensberge lohnenswert.

Die kleinen Städte in der Gegend sind fast ausschliesslich von Schwarzen bewohnt, so dass ich in den Supermärkten der einzige Weisse war. Die Einheimischen waren erfreut, wieder einmal einen Weissen zu sehen. In den Supermärkten fiel mir auf, dass höherwertige und damit teurere Waren wie Freilandeier oder nicht-industrieller Käse fehlten, wohl weil keine Nachfrage dafür bestand.